Wussten Sie, dass der Grundstein für lebenslang gesunde Zähne nicht auf dem Behandlungsstuhl gelegt wird, sondern jeden Tag bei Ihnen zu Hause im Badezimmer? Mit der
richtigen Putztechnik und ein paar smarten Alltagsgewohnheiten können Sie Karies und Parodontitis ganz einfach den Kampf ansagen.
Hier sind unsere besten Tipps für Ihre tägliche Zahnpflege-Routine:
1. Das richtige Werkzeug & die perfekte Zahnpasta
Tauschen Sie Ihre Handzahnbürste oder den Bürstenkopf Ihrer elektrischen Zahnbürste alle zwei bis drei Monate aus – spätestens jedoch, wenn sich die Borsten nach außen biegen. Abgenutzte Borsten
reinigen nicht nur schlechter, sie können auch das Zahnfleisch verletzen. Bei der Zahnpasta gilt: Finden Sie eine (idealerweise fluoridhaltige) Creme, nach der sich Ihre Zähne richtig glatt und
sauber anfühlen. Testen Sie ruhig verschiedene Sorten, bis Sie Ihren Favoriten gefunden haben!
Kleiner Natur-Tipp: Versuchen Sie es ab und zu mit Kokosöl (z. B. beim sogenannten "Ölziehen" oder als kleine Ergänzung beim Putzen). Es bindet
Bakterien auf natürliche Weise, hilft erstaunlich gut gegen Plaque und pflegt die Zahnoberflächen sanft.
2. Vergessen Sie die "versteckten" 30 Prozent nicht!
Ihre Zahnbürste putzt nur die Außen-, Innen- und Kauflächen. Die engen Zahnzwischenräume machen aber rund 30 % der gesamten Zahnoberfläche aus! Reinigen Sie diese einmal täglich (am besten abends)
mit Zahnseide oder kleinen Interdentalbürstchen. So haben versteckte Kariesbakterien keine Chance.
3. Das Geheimnis der Essenspausen
Was viele nicht wissen: Ihre Ernährungsgewohnheiten sind genauso wichtig wie gutes Zähneputzen. Jedes Mal, wenn wir etwas essen, wandeln Bakterien im Mund den Zucker in Säure um – und diese Säure
greift den Zahnschmelz an.
Unser Rat: Beschränken Sie sich am besten auf drei bis vier feste Mahlzeiten am Tag. Ständiges Snacken hält den "Säureangriff" nonstop aufrecht. Wenn
Sie Ihrem Mund längere Essenspausen gönnen, hat Ihr eigener Speichel Zeit, die Säuren zu neutralisieren und den Zahnschmelz wieder zu härten (Remineralisierung).
4. Wasser ist der beste Freund Ihrer Zähne
Trinken Sie zwischen den Mahlzeiten idealerweise nur Wasser oder ungesüßten Tee. Getränke wie Apfelschorle (selbst stark verdünnt!), Limonaden oder der schnelle Kaffee mit Zucker zwischendurch umspülen die Zähne kontinuierlich mit Zucker und Säure. Das schadet dem Zahnschmelz extrem – besonders bei den empfindlichen Milchzähnen von Kindern.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Weniger Zucker, größere Pausen zwischen den Mahlzeiten und eine gründliche Reinigung am Morgen und Abend geben Ihren Zähnen genau die Pflege und Erholung, die sie brauchen. Sie werden feststellen,
dass schon diese kleinen Änderungen Großes bewirken können!
Haben Sie Fragen zu Ihrer Zahnpflege?
Ob es um die richtige Putztechnik geht oder Sie wissen möchten, welche Interdentalbürsten für Sie am besten geeignet sind – wir in der Praxis Dr. Eberl helfen Ihnen jederzeit gerne weiter. Sprechen
Sie uns bei Ihrem nächsten Termin einfach darauf an!
Zahnarztpraxis Dr. Philipp Eberl & Dr. Monika Eberl
Sedelfeldberg 31
86316 Friedberg/Stätzling
Tel.: +49 821 781400+49 821 781400
Mo, Mi 08:00–14:30 | Di, Do 12:30–19:00 | Fr 08:00–12:30
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